Mittwoch, 23. März 2016

Rezension "Das Seehaus" von Kate Morton

HC Cover mit Schutzumschlag und Lesebändchen
605 Seiten
Diana Verlag
Genre/ Familiengeschichte Vergangenheit/Gegenwart
Preis 22,99€

OSTERTIPP



Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft.



Cornwall 1933: Alice Edevane fiebert dem prachtvollen Mittsommernachtfest auf dem herrschaftlichen Familienlandgut entgegen. Noch niemand ahnt was in dieser Nacht geschehen wird, doch diese Nacht verändert die Familie von Grund auf und wird die Familie auseinanderreißen.

Siebzig Jahre später stößt die Polizistin Sadie auf dieses Haus am See. Alles sieht so aus, als habe die Familie das Haus überstürzt verlassen, doch warum kam die Familie nie wieder zum Haus zurück? Sadie erfährt das damals ein Kind verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, die zu einer verbotenen liebe und tiefer Schuld.

Meine Meinung


Zum Cover sag ich nur so viel, es sprach mich sofort an, es ist so toll gestaltet das man es sofort zur Hand nehmen möchte. Es versprüht schon allein vom Cover her, was Geheimnisvolles. So landete diesen Monat, auch dieses Buch zu meinen Händen.

Die Geschichte beginnt mit Alice einem kleinen Mädchen das mit ihrer Familie, im Haus am See lebt.

Alice hat eine blühende Fantasie und möchte später mal Schriftstellerin werden. Dazu hat sie vom Vater ein Notizbuch bekommen, wo sie ihre ersten Versuche startet. Hilfe bekommt sie von einem Gärtner, der kurzzeitig im Dienste der Familie steht. Alice mag ihn sehr, da er auch unheimlich gut aussieht und ihr auch wertvolle Tipps gibt, wenn sie in ihren Überlegungen stecken bleibt.

Man lernt nun nach und nach die Familie besser kennen und kann sich auch nach und nach in dieser Zeit einfinden.


Das wechselt aber von Kapitel zu Kapitel, denn die Polizistin ermittelt in einer anderen Zeit ebenso, das Leben dieser Familie. Sadie möchte herausfinden, was im Haus am See passiert ist.

Man reist in der Zeit hin und her. Man taucht ab in den Landschaften von Cornwalls und man reist auch nach London in der Gegenwart, wo Alice inzwischen gut betagt, immer noch Kriminalromane schreibt und scheinbar auch mehr weiß, als sie verraten möchte. Sadie versucht mit Alice in Kontakt zu kommen, aber so einfach gestaltet sich das nicht.


Fazit


Ich mochte diese Herangehensweise Vergangenheit und Gegenwart sehr gern, mochte den Schreibstil, die Charaktere die aber nie alles preisgegeben haben, sehr gern. Die Geschichte ist komplex, man muss sich also drauf einlassen, dass dieses Buch sich nicht so schnell weg liest, wie manch anderes Buch. Ist man aber erstmal drin, reißt einen nichts mehr so schnell davon weg. 

Das Buch eignet sich zum Verschenken zu Ostern, für die Freundin die ebenfalls gern liest oder auch die Mutti oder die junggebliebene Oma. Wer zu Ostern nichts vorhat, kann es sich über die Feiertage  auf dem Sofa gemütlich machen und sich wegträumen.

Kommentare:

  1. Hach, schön, da kann ich mich ja freuen. Ich habe das Buch nämlich gewonnen und warte schon ganz gespannt darauf, dass es geliefert wird. Ich habe mir schon gedacht, dass es sich "zum Wegträumen" gut eignet ;-)
    LG
    Bina

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    1. Dann ganz viel Spaß beim wegträumen.Glückwunsch zum Buchgewinn.

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