Freitag, 12. Februar 2016

Rezension "Jane Austens Northanger Abbey" von Val McDermid

HC Cover mit Lesebändchen
305 Seiten
Preis 19,90(D)

Meine Lesebewertung: 4 von 5 Buchsternchen


Jane Austens großer Roman, neu verfasst von der Krimimeisterin Val McDermid.

Lesen ist gefährlich! Die 17 jährige Pfarrerstochter Cat Morland verliert sich zu gern in die in Welt der Bücher und träumt von aufregenden Abenteuern, die sie im ländlichen Piddle Valley nie haben wird.


Ein Glück das sie zu einem Kulturfestival nach Edinburgh eingeladen wird wo sie den aufstrebenden Rechtsanwalt Henry Tilney kennenlernt und verliebt. Sie wird eingeladen ihre Ferien auf Northhanger Abbey zu verbringen und Cat fühlt sich zurückversetzt in ihre grusligen Vampirromane. Denn in dem alten Gemäuer lauern Schatten der Vergangenheit hinter jeder Ecke und die Anzeichen verdichten sich, dass ein schreckliches Verbrechen geschehen ist.


Meine Meinung



Ich hab mich etwas schwer getan mit dem Buch. Ich liebe die Jane Austen Bücher, kenne bereits Stolz und Vorurteil und nun also in diesem Stil aber in unser Zeit versetzt, statt Kutschen gibt es Auto und statt Briefe gibt es also Facebook. Dazu eine Leseratte da die Protagonistin lieber ein Buch liest statt mit Jugendlichen abzuhängen, fand ich aber ganz toll und konnte es damit kaum erwarten mehr zu lesen. Auch wollte ich unbedingt wissen, welche Bücher sie gern liest. Cat liebt Vampirgeschichten und eine hat es ihr besonders angetan, welche das ist könnt ihr erraten, dass sie dann in ein altes Gemäuer ihre Ferien verbringt, wird sie immer wieder daran erinnert das Vampire ja existieren könnten. Dann kommt ihr auch noch ein Gerücht zu Ohren die genau zu diesen alten Gemäuern passen. Cat kann also fröhlich ermitteln und nebenbei das Herz von Henry erobern.



Die Autorin kannte ich leider noch nicht, gehört ja aber noch nie ein Buch von ihr gelesen. Irgendwie dachte ich das sie ein Mann wäre, so vom Namen her. Ich kann daher keine Schlüsse wegen ihres Schreibstils zu ihren anderen Büchern ziehen, dieser hier hat mir richtig gut gefallen. Das Cover ist ein Blickfang, mir fiel es sofort auf als ich es zum ersten Mal gesehen hatte, es konnte einfach nur noch gut sein. Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen, wirklich sehr hübsch.



Ich fand die Charaktere nett, authentisch teilweise doch etwas fad. Ich hätte mir mehr Leidenschaft gewünscht. Cat ist doch eine Frau, wenn auch jung, aber wo war der Pfeffer? Auch Henry kam mir sehr altbacken rüber, da hab ich mich manches Mal doch etwas in der Jane Austen Welt zurückversetzt gefühlt. Vielleicht sollte das auch so sein. Die Gesellschaften fand ich etwas langweilig rübergebracht, ich wäre manches Mal schon längst nach Hause zu meinen Büchern gegangen.


Fazit


Wenn auch auf Neuzeit getrimmt, fühlt man sich viel in die Jane Austen Welt versetzt. Nettes Buch zum Wohlfühlen ohne viel  Spannung. Da ich Wohlfühlromane mag, bekommt es von mir auch 4 Sternchen verpasst.

Vielen Dank an:


http://www.bloggdeinbuch.de/

Dienstag, 2. Februar 2016

Rezension "Und draussen stirbt ein Vogel" von Sabine Thiesler

HC Ausgabe
Heyne Verlag
Thriller
450 Seiten
Preis 19,99€

meine Lesebewertung : 4 von 5 Buchsternchen



Der Sommer war Heiss.

Der Rosmarin duftete.

Und niemand hörte ihre Schreie.

Hasserfüllt beobachtet er die Autorin Rina Kramer bei einer Lesung. Jedes Wort macht ihn wütend. Sie hat ihn bestohlen, hat seine Ideen und seine Gedanken geraubt. Er reist ihr nach und mietet sich in ihr Ferienhäuschen ein. Er hat einen Plan, er weiß wie er ihr das Mundwerk stopfen kann. Dann ist er erlöst und seine Schreibblockade nimmt ein Ende. Rina ahnt nicht, das der nette Feriengast ihr schon sehr bald eine riesen Angst machen wird.



Nach langem hin und her hab ich mich entschlossen, dieses Buch beim Verlag anzufordern. Ich wollte wissen was dieser Stalker mit der Autorin vorhat. Es klang einfach sehr spannend.

Das Buch liest sich mühelos schnell weg da das Buch immer kurze Kapitel enthält. Das Ganze ist auch sehr spannend geschrieben, wenn auch etwas vorhersehbar. Trotzdem war ich vom Ende überrascht worden, damit hatte ich echt nicht gerechnet.

 Mich schüttelt es jetzt noch wenn ich an die Ratte denke, die immer unter seine Achsel geklettert ist um dort zu schlafen. Ihhhhh, ich bin leider kein Rattenfan. Trotzdem hatte ich Mitleid mit dem Tier. Dieser Stalker ist echt ein krankes Stück und ich will gar nicht wissen, wie Leute sich fühlen, wenn sie merken das sie gestalkt werden, kaum vorstellbar.


Vom Plot her fand ich auch die Nebengeschichte des Pfarrers sehr spannend und skurril. 


 Fazit


Alles in allem fand ich es sehr lesenswert und werde gern wieder nach einem Buch dieser Autorin greifen. Es ist zum Glück auch nicht blutig, also für Zartbeseitige empfehlenswert.