Mittwoch, 23. September 2015

Rezension "Als die Sonne im Meer verschwand" von Susan Abulhawa

384 Seiten
HC Cover
Diana Verlag
Sprache deutsch
Preis 19,99€

Krieg/Vertreibung/Folter/Familie

Meine Bewertung 4 von 5 Buchsternchen


Meine Meinung



Dies nenn ich mal schwere Kost und es fällt mir schwer eine richtige Inhaltsangabe zu schreiben. Es beginnt in der Vergangenheit wo der Konflikt zwischen Palästina  und Israelis noch nicht ausgebrochen ist. In dieser Vergangenheit leben beide Gruppen noch in Gebieten, wo heute kein Palästina mehr hin kann. Das Ganze geht über 3 Generationen und zeigt wie die Fronten sich immer mehr verhärten. Zwischendrin immer die Kinder, Frauen und Alten, die sich der Willkür der Israelis stellen müssen.

Das alles ist in Briefform geschrieben, an einen Freund der aber noch unerkannt bleiben will. dabei wird hin und her gesprungen zwischen den Charakteren wie auch in die Vergangenheit und zurück. Da muss man dran bleiben um zu erkennen wer gerade wann, wo erzählt. Die Charaktere erleben zum Teil so furchtbare Sachen, dass ich manches Mal froh war dies nicht mit ansehen zu müssen. Das Lesen dieser Folterungen war schon hart an der Grenze. Vergewaltigungen, Quälereien und zwischendrin Bombenangriffe, waren schon echt grausam.

 Dabei war aber der Erzähl Stil sehr flüssig weg zu lesen und das Buch auch schnell zu Ende. Man hat viele Eindrücke durch diese Familie bekommen und nun einen kleinen Einblick in den Konflikt zwischen diesen beiden Religionsgruppen. 

Kurzfazit

Wenn man sich auf das Buch ganz einlässt und sich für das Thema interessiert, dem darf ich das Buch ans Herz  legen, gerade weil es einen leichten Erzählstil hat, aber allein zur Unterhaltung ist es nichts.


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