Montag, 22. Juni 2015

Rezension "Die Erfindung der Flügel" von Sue Monk Kidd

496 Seiten

btb verlag

Sprache deutsch

HC
erschienen Januar 2015

19,99€

 Südstaatenroman/Sklaverei


 Meine Lesebewertung



Die 11 jährige Sarah, wohlbehütete Tochter eines reichen Gutsbesitzer, erhält in Charleston ein ungewöhnliches Geschenk. Die zehnjährige Hetty „Handful“, die ihr als Dienstmädchen zur Seite stehen soll. Sarah mag Hetty und das sie Hetty nicht die Freiheit schenken darf, bringt sie ihr verbotenerweise das Lesen bei, und beide werden Freundinnen. Doch das Leben und ungewöhnliche Ereignisse trennen immer die Wege beider. Irgendwann hofft Sarah, das sie Hetty doch noch die Freiheit schenken kann.



Wer kennt und liebt, „Vom Winde verweht“?

Dieses spielt auch in Charleston um die gleiche Zeit. Es geht um Sklavenhaltung und die ersten Aufstände gegen die Sklaverei aus dem Norden. Wer Südstaatenromane liebt, sollte sich dieses Buch unbedingt mal ansehen. Die Sprache ist dabei modern gehalten und leicht zu lesen. Man erfährt einerseits das Leben aus Sarahs Sicht, ebenso wie aus der Sicht des schwarzen Sklavenmädchen Hetty, wobei mir ihre Sicht einfach am besten gefallen hat. Trotz Eingesperrt sein, führen die Sklaven ein schweres und arbeitsreiches Leben aber verzweifeln selten. Sie nehmen ihr Schicksal hin aber aufgeben und brechen lassen sie sich nicht. Hetty und ihre Mauma halten zusammen und planen natürlich immer wieder freizukommen, zur Not mit illegalen Mitteln. Ob sie es am Ende schaffen, müsst ihr aber selbst lesen.

Fazit
 
Ich fand es sehr spannend und lehrreich erzählt und auch sehr bildhaft erzählt. Außerdem berührt das Schicksal beider Frauen, die jeder auf ihre Weise, dem Leben trotzen.

LESEN!!!!

Mittwoch, 17. Juni 2015

Rezension zu After Passion von Anna Todd (Teil 1)

broschiert
1 Teil
Heyne Verlag
704 Seiten
Liebesgeschichte für junge Erwachsende
12,99€


Meine Bewertung  4 von 5 Buchsternchen


Tessa Young ist attraktiv und klug und liebt Bücher über alles. Tessa ist noch unschuldig, naiv, ein Good Girl wie es im Buche steht. Zusammen ist sie mit Noah, den sie schon ewig kennt und irgendwie auch liebt. Tessa geht nun auf die Washington State University und trifft dort auf den Bad Boy Hardin Scott. Doch der verdreht Tessa ganz schön den Kopf und plötzlich, stellt sie auch ihre Beziehung mit Noah in Frage. Kann sie dem Bad Boy Manieren beibringen?


Meine Meinung
                                     

Ich muss mich dem Hype nun doch auch anschließen, zu viel hab ich schon von der Reihe über Tessa und Hardin gehört und irgendwie wollte ich nun auch mitreden können. Also musste das Buch her. Die ersten Seiten lasen sich auch flott weg, aber mein Gott, was ist das für ein Schinken. Drei Teile soll es von der Reihe geben und inzwischen sind auch alle 3 Teile erhältlich. Ich weiß noch nicht wann ich mir den zweiten Teil holen werde, da der Cliffhanger mal sowas von fies ist. Solltet ihr gerade dabei sein das Buch zu lesen oder das erste Buch in nächster Zeit anfangen, empfehle ich den zweiten; vielleicht doch schon zu kaufen, damit man gleich weiter lesen kann.


Zu den Charakteren 


Tessa und Hardin sind jung und genau die Zielgruppe der Leser wird hier auch angesprochen. Tessa merkt man ihr Alter und ihre Unerfahrenheit schon sehr an, bei Hardin hatte ich jetzt nicht das Gefühl das der sehr jung ist, da dieser sich mehr bedeckt hält. Aus seiner Sicht wird nichts geschrieben. Trotzdem bekommt man durch Tessas, gezielten Fragen immer mehr aus seinem Leben erzählt. Ich muss zu Tessa sagen, dass sie wirklich nervig ist. Ich wusste es durch andere Leser schon, kann es nun aber auch bestätigen. Sie nervt. Sie weiß wirklich nicht ob sie will oder nicht will und ob sie lieber auf sicheren Füssen, durchs Leben gehen will. Ein hin und her ist das. Dazu kommen andauernd, die nervigen Streits der Beiden. Wie kann man nur so oft streiten? Eins um andere Mal hätt ich gern mit der Faust auf einen Tisch geschlagen. Ich habe mich mit Tessa jetzt nicht identifizieren können, da sie einfach etwas zu simple gestrickt und mir zu naiv rüberkam. Ich bin ihr aber als stiller Leser gern gefolgt um zu schauen, was Hardin nun wieder anstellt.

Fazit


Ein zweites fifty shades of grey ist es mit Sicherheit gar nicht. Die Sexszenen waren sehr unschuldig und nicht derb erzählt. Ist halt ein Fifty shades of grey für Teens.

Nett erzählt, kann man trotz der vielen Seiten schnell weg lesen und man hat auch ab und zu was zum Schmunzeln.


Dienstag, 9. Juni 2015

Rezension "Die sieben Schwestern" von Lucinda Riley

Goldmann Verlag
HC Cover mit Schutzumschlag
540 Seiten
19,99€



Meine Lesebewertung :







Vom malerischen Ufern des Genfer Sees bis in die quirligen Gassen von Rio de Janeiro- Lucinda Riley entführt uns an Orte voller Magie und dunkler Geheimnisse.

Atlantis ist der Name des herrschaftlichen Anwesens, indem Maja und ihre 5 Schwestern aufgewachsen sind. Alle wurden sie adoptiert, als diese noch ganz klein waren. Nach langen Jahren stirbt der Vater und hinterlässt jeder Schwester einen Hinweis auf ihre Vergangenheit. Maja folgt diesen Hinweis als erstes und landet in Rio, der Heimat die sie nie kennengelernt hat. Sie begibt sich auf Spurensuche und ins Jahr 1920.

 Meine Meinung

Im ersten Teil folgen wir Maja der ältesten Tochter. Der Vater wollte eigentlich 7 Schwestern nach dem Siebengestirn oder Plejaden. Was genau das bedeutet könnt ihr gern mal nachschlagen. Ansonsten liest man die Erklärung auch im Buch. Doch es wurden nur 6 Mädchen ausgewählt, die Siebte hat nie zu ihnen gefunden.

Das Ganze wird einmal in der Gegenwart aus Majas Sicht erzählt und aus der Vergangenheit von Izabela Bonifacio. Ich muss zugeben, dass mich die Vergangenheit sehr interessiert hat, gerade das Leben zu dieser Zeit hatte mich sofort in ihren Bann gezogen. Ihr bin ich gern gefolgt auch wenn man sich denken kann, dass es nicht gut ausgeht. Ich fand die Geschichte sehr traurig und sie hat mich tief berührt. Maja hingegen forscht und gräbt immer tiefer, in der Geschichte ihrer Herkunft. Das alles liest sich flott weg und zieht einen sofort in den Bann. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen musste was mit der Familie geschieht. Auch gibt es viel Geschichtliches zu der Riostatue, deren man nebenbei folgen kann. Maja hat indirekt damit was zu tun.


Alles in allem ist es Lucinda Riley gelungen, hier wieder abzuliefern und die Herzen ihrer Fans höher schlagen zu lassen. Auch  Leser die es werden wollen, dürfen sich dem Buch nicht entziehen. Es lohnt sich auf jeden Fall das Buch zur Hand zu nehmen.

UNBEDINGT LESEN!!!!