Dienstag, 26. Mai 2015

Rezension zu Rick Yancey " Das Unendliche Meer"

HC Cover
Goldmann Verlag
Teil 1 /Die fünfte Welle
351 Seiten
16,99
Jugendbuch/Dystopie

Meine Bewertung 
4 von 5 Buchsternchen


 


Sie wollen uns Vernichten.
Aber wir geben nicht auf.
Nicht, Solange es noch Menschen gibt.



Cassie Sullivan hat 4 Wellen überlebt und findet sich in einer Welt voller Misstrauen und Verzweiflung wieder. Aber die fünfte Welle ist am ran rollen und diese wird den Rest der Menschheit ausrotten. Die Widerstandsgruppe hält sich in einem Haus versteckt und gibt so schnell nicht auf. Cassie wartet auf ihren Retter Evan Walker. Sie hofft, dass dieser lebt und sie rechtzeitig findet. Wird er überhaupt kommen und werden sie so lange auf ihn warten können?



 Mein Fazit



Das Ganze ist ja ein zweiter Teil und ich war so begeistert vom ersten, das ich den zweiten unbedingt lesen wollte, auch weil ich wissen wollte was die fünfte Welle nun genau ist. Man erfährt es ziemlich früh, eigentlich schon im ersten Kapitel und ich fand es beängstigend, wie genau das abläuft. Ich wäre wohl ein leichtes Opfer gewesen.

Ich muss zugeben das mich der zweite Teil zwar unterhalten hat, aber es war streckenweise auch richtig zäh zu lesen und auch nicht ganz so spannend wie der erste Teil. Leider ist das bei so vielen Reihen so, so auch bei dieser. Trotzdem fand ich die Charaktere und die Geschichte um Evan sehr lesenswert und ich bereue es auch nicht, nun den zweiten Teil gelesen zu haben, auch wenn dieser, leichte Schwächen aufzuweisen hatte. Dabei muss man sich auch wieder reinlesen, weil es bei mir schon eine Zeit wieder her ist, als ich den ersten Teil verschlungen hatte, denn der zweite Teile fängt genau an der Stelle an, wo der erste aufhörte.

Alles in allem, ein solider zweiter Teil, der aber vom Spannungsgrad und der Action nicht ganz mit dem ersten Teil mithalten konnte. Dafür gibt es viel Hintergrundmaterial zu den einzelnen Mitstreitern der Gruppe, welche mich auf jeden Fall sehr unterhalten haben.


Mittwoch, 20. Mai 2015

Rezension "Mittelgroßes Superglück" von Marian Keyes

608 Seiten
Heyne Verlag
broschiert
Preis 14,99€
Tragik/Liebesgeschichte


Meine Bewertung





Stell dir vor, du verlierst alles – zum Glück

Vom guten Karma abgelenkt, gibt sie einem Range Rover im Straßenverkehr den Vortritt, doch dabei kommt es zu einem Unfall. Kurze Zeit später erkrankt Stella an einem seltenen Syndrom und monatelang liegt sie nun, gelähmt auf der Intensivstation. Alles was sie noch selbstständig bewegen kann sind die Augenlider. Doch wie kann es sein, das sie doch noch reich, berühmt und glücklich verliebt sein wird? Und zu allem Glück hat sie auch noch eine Neiderin die ihr, das große Glück stehlen wird.

Meine Meinung

Was für ein Klopper, mit gut 600 Seiten hab ich mich doch kurz gescheut, dieses Buch zu lesen. Ich hab es ja nicht so mit dicken Büchern. Nachdem ich aber drin war und das war ich, fand ich 600 Seiten gar nicht mehr so schlimm. Ich habe gerade mal 3 Tage für das Buch gebraucht und ich hatte es weggelesen. Die Geschichte wird zu Anfangs aus der Sicht von Stella nach der Krankheit erzählt und wechselt dann auch in diese Zeit der Krankheit. Es liest sich einfach richtig spannend, obwohl Stella ja eigentlich nur daliegt und nichts weiter machen kann. Ich mochte die Protagonistin Stella, sie ist eine richtig starke Frau und auch so hoffnungsvoll und ehrlich. Ich fand es einfach richtig gut, das man auch beschrieben hat, wie es ist, einfach nur dazuliegen und abhängig, von anderen zu sein, die einen immer wieder drehen müssen. In meiner Ausbildung zur Betreuerin, mussten wir einen Test dazu machen.30min flach auf dem Sofa und nur still liegen und nichts tun. Nicht an der Nase kratzen nicht drehen einfach nichts tun. Ich sag euch, die Hölle, probiert das mal aus. Daher konnte ich mich in Stella gut hereinversetzen, wie sie sich gefühlt haben musste.

Fazit
 
Das ganze Buch ist durchweg richtig flüssig und spannend geschrieben, ich hab mich auf keiner Seite gelangweilt und kann es jedem empfehlen, der solche Bücher mag. Ich denke schon das es eine Liebesgeschichte ist, da ja auch jede Menge Liebe vorkommt, aber mit dem Aspekt der Tragik. Ich fand es gut und würde auf jeden Fall noch ein Buch der Autorin lesen.
Übrigens hat mich das großartige Cover angelockt, dieses Buch lesen zu wollen.

Volle Punktzahl für dieses Komik, Tragik, Liebesding..



Sonntag, 17. Mai 2015

Rezension zu " Der Tag als wir begannen,die Wahrheit zu sagen" von Susan Juby

Cbj Verlag
352 Seiten
Sprache deutsch
Jugendbuch





Das Leben ist nichts für Feiglinge…

3 Freundinnen kennen sich seit Kindertagen, gehen in die 11 Klasse und wagen im neuen Jahr ein verrücktes Experiment. Einmal pro Woche wird abwechselnd einer von ihnen, einem Menschen aus ihrer Schule eine Frage stellen, die bisher keiner anzusprechen wagte, obwohl alle danach lechzen.
Doch was die Schüler an Wahrheiten aufdecken hätte niemand gedacht.



Aus der Sicht von Normandy wird die Geschichte, so als Art Essay erzählt. Sie schreibt ein Buch so mit allem was dazu gehört. Es gibt ganz interessante Fussnoten, die zu Beginn sich noch häufen, aber lesen sollte man diese auf jeden Fall. Das gibt es ganz nette Hintergrundinfos. Norm erzählt aus ihrer Sicht, nicht nur über das Projekt, das sich die Freunde haben einfallen lassen, sondern auch aus ihrem Leben. Immer wieder geht es um ihre Schwester, die als Wunderkind angesehen wird. Sie schreibt und malt Graphic – Novels und ist schon in der Szene Kult. Nun steht sie vor ihrem dritten Band, der sogar verfilmt werden soll. Immer wieder vertraut sie sich ihrer Schwester an, besonders wenn sie Zuspruch braucht. Sie arbeitet in einem Wandschrank, da hat sie wohl die meiste Ruhe. Normandy ist auch begabt, geht ja auf eine Kunstschule schreibt Geschichten und stickt Bilder. Doch ihr großes Vorbild ist ihre Schwester, zumindest war sie das mal, denn die Wahrheit macht auch vor ihrer Tür, kein Halt.

 Fazit
 
Ich hab mit den ersten Seiten einen kleinen Kampf ausgefochten und bin immer wieder hin und her geschwankt, was genau nun die Geschichte ist, wo der Lesefluss sich versteckt und ob sich noch was in einer Richtung entwickelt, doch haltet durch, erst nach der Mitte des Buches versteht man in etwa wo es hinführt und sieht dann auch einen roten Faden, dem man folgen kann.

Es gibt auch so super geniale Zitate wie

„Wenn es um Liebe geht, kannst du Scheiße nicht von Schuhcreme unterscheiden“

Ich mochte das Buch erst so richtig gern, als ich es im Ganzen gelesen hatte. Ich glaube es wird auf jeden Fall solche und solche Leser geben. Die einen werden es lieben und die anderen werden es hassen. Ich mochte das Buch und den Inhalt sehr gern, auch wenn ich das erst sagen konnte, nachdem ich es zugeklappt hatte.

Ihr müsst selbst entscheiden zu welcher Sorte Leser ihr gehört.