Donnerstag, 30. April 2015

Rezension zu "Die Maschinen" von Ann Leckie

Sprache deutsch
Heyne Verlag
TB 
541 Seiten
Genre: Science - Fiction
Preis 14,99€



Der Erfolgreichste Science – Fiction – Roman der Gegenwart. 

Ausgezeichnet und das nicht umsonst mit dem 

Hugo Award
Arthur C. Clarke Award
Nebula Award
BSFA Award
Locus Award

Breq ist eine Kämpferin die auf einem einsamen Planeten geflüchtet ist und dort auf Rache sinnt. Sie ist keine sterbliche Frau, kein Mensch, sondern eine perfekte Maschine abgerichtet zum Erobern und Töten. Als sie vernichtet werden sollte, konnte sie fliehen und nun kämpft sie gegen den unbesiegbaren Herrscher des ganzen Imperiums der Radch - ihr Schöpfer.

Meine Meinung


Ich muss vorweg sagen, dass ich eigentlich erst einen Science – Fiction Roman gelesen habe, und der hatte mir damals eigentlich ganz gut gefallen. Trotzdem war es nie so ganz zu 100 % mein Ding. Nun hab ich von diesem Roman gehört und war auch von den ganzen Auszeichnungen so dermaßen geblendet, das ich es unbedingt nochmals probieren wollte, um zu erfahren ob es weiter Science Fiction Romane, in meinen Lesekreis geben wird. Ich kenne leider diese ganzen Awards überhaupt nicht, was die genau bedeuten, hab ich auch nicht nachgeschlagen. Beeindruckend sind sie trotzdem.


Breq hat mir richtig gut gefallen, ich kann hier ja nicht sagen, dass sie menschlich ist, aber menschliche Züge hatte sie allemal. Sie hat Gefühle und vollzieht Handlungen, die ehr menschlich sind. Sie isst, sie wäscht sich und sie kann Gefühle wahrnehmen. Das macht sie in meinen Augen nicht ganz zu einer perfekten Maschine, die stell ich mir schon anders vor, aber Breq hat was besonders und ich mochte sie.

Zu Anfangs gibt es einen Vermerk des deutschen Übersetzers der wohl beide Geschlechter schlecht zuordnen konnte und alle waren daher weiblich, es hieß immer sie, oder ihr. Da muss man sich erst dran gewöhnen. 

Ich hätte mir für viele Wörter mit denen ich nichts anzufangen verstand, eine Begriffserklärung am Ende des Buches gewünscht. Vieles wurde auch im Laufe des Buchs nicht ausführlich erklärt. Ein wenig Hintergrundwissen auch zu den Orten oder Karten wären hilfreich gewesen. Auch wie die Maschinen aussahen, konnte ich mir schlecht vorstellen. Gerade für Neulinge dieses Genres wäre es schön gewesen, darauf zurückgreifen zu können. Leider gibt es nichts in der Art.

Die Geschichte an sich ist sehr spannend, aber nicht ganz so leicht zu lesen. Man muss sich viel Zeit nehmen, um alles aus dem Buch und der Geschichte mitzunehmen. Die Welten wurden leider nicht ganz so ausführlich erklärt, auch nicht beschrieben, wie ich angenommen habe. Ich tat mich mit vielen nicht ganz so leicht. Trotzdem fand ich es im Großen und Ganzen ganz gut erzählt, wobei ich zugeben muss, dass ich wohl keine weiteren Romane dieses Genres lesen werde. Es ist einfach nicht meine Welt. Ich bin dann wohl lieber in anderen Welten Zu Hause.
Leseempfehlung gebe ich für diejenigen, die das Genre gern mal ausprobieren wollen, oder von vornerein schon ´gern in dieser Richtung lesen.




Samstag, 25. April 2015

Rezension zu " Eine zauberhafte Gabe" von Heather Webber

Goldmann Verlag
320 Seiten
Roman
TB 8,99€


Zum Inhalt

Lucy Valentine tut alles um ihre wahre Liebe für ihre Kunden zu finden- und vielleicht auch für sich selbst…

Lucy Valentines Familie besitzt eine ganz besondere Partnervermittlungsagentur. Das Besondere dabei ist, das ihre Familie, Auren der Personen sehen können, und dadurch auch wissen ob 2 zusammenpassen oder nicht. Doch Lucy hat diese Fähigkeit nicht, dafür kann sie verlorene Dinge- Gegenstände, wiederfinden. Die Person muss nur an diese Dinge denken und Lucy muss die Hände der Person dazu halten und schon sieht sie, wo diese Gegenstände sich befinden. Eine nützliche Gabe, nicht nur dadurch Gegenstände wieder auftauchen zu lassen, sondern dadurch auch Personen die vermisst werden, zu finden. Dadurch arbeitet sie auch mit der Polizei zusammen, da ihr Talent dort gebraucht wird, eben nicht nur in Liebesdingen zu ermitteln. Lucy ermittelt in einem Fall, wo eine Mutter vermisst wird und der Ehemann verdächtigt wird, ihr was angetan zu haben.
Nebenbei möchte sie ihre Liebe, zu Sean anheizen, aber die Ex durchkreuzt ihre Pläne.



  
Meine Meinung


Ich hab mich zu Anfangs gewundert, warum die ganzen Personen überhaupt nicht näher erläutert wurden und auch Orte, Spitznamen für mich kaum einen Sinn ergaben und ich sehr lange brauchte um in das Buch hineinzufinden, ohne richtig zu wissen, woran genau das lag. Jetzt weiß ich es-, es handelt sich um einen zweiten Teil und das hab ich erst gemerkt als ich mit dem Buch durch war und mich auf der Seite zum Buch genauer umgesehen hatte. Wie zweiter Teil? Wo stand das? Richtig, es stand nirgends drin und das ist an sich schon sehr schade, aber wenigstens hab ich kein schlechtes Gewissen, das ich nicht wusste, wer diese ganzen Personen waren, wer da zu wem gehört usw.

Trotzdem hab ich dem Buch 4 Sterne gegeben, aber neigt schon ehr an 3,5 Sternen aber halbe Sterne vergebe ich ja nicht. Ich fand was in dem Buch passierte eigentlich sehr spannend, da ich auch angefixt wurde, was aus der angefangenen Beziehung mit Lucy und Sean  und seiner Ex passiert ist. Das an sich hätte mir schon gereicht, aber es hängt noch so viel nebenbei dran, das ich dachte, was für ein aufregendes Leben Lucy da eigentlich führt. Ganz süß fand ich auch Lucys Haustiere, angefangen mit dem dreibeinigen Kater, der so gern Käsestückchen isst über einen einäugigen Hamster, der Fruit loops futtert und sich permanent vor Lucy verdrückt und dann der beste Kumpel von Grendel, dem Kater. Nach einer Weile bekommt man auch raus, woher sie die Tiere hat und ich fand die einfach auch drollig.

Schade fand ich wie gesagt, das man gerade weil man den ersten Teil nicht kennt, zu den Vorgeschichten wie so manches zusammenhängt in der Geschichte nichts mehr dazu erfährt, das Wissen fehlt wie gesagt einfach und mindert doch auch den Erzählfluss und auch die Geschichte im Ganzen. Rückblenden hätten dem Buch gutgetan.

Leseempfehlung kann ich trotzdem geben, am besten jedoch kennt man schon den ersten Teil, denn Lucy ist eine richtig taffe und sympathische Lady.
 


Meine Bewertung
4 von 5 Buchsternchen

Mittwoch, 15. April 2015

Rezension " Josh Malermann" Bird Box schließe deine Augen

Gebundenes Buch, Pappband mit Schutzumschlag,
 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm ISBN: 978-3-7645-3121-8 € 19,99


bei 
Penhaligon 




Meine Bewertung 
Zum Inhalt

Ich sehe was, was du nicht siehst…und es ist tödlich!


Malorie lebt mit ihrer Schwester zusammen, als merkwürdige Ereignisse in aller Welt geschehen. Die Zeitungen, Radio und Fernsehen berichten das Menschen sich selbst hingerichtet haben, auch andere Menschen, und dem Wahnsinn befallen sind. Irgendwas ist da draußen, was diese Menschen vorher sahen. Immer mehr Menschen verhüllen ihre Fenster und bleiben im Haus. Wenn sie doch raus müssen, tragen sie eine Augenbinde und dürfen diese auch nicht absetzen. Diese Wesen können überall sein und auch die Tiere können verrückt werden. Keiner ist vor ihnen sicher und Malorie ist schwanger und muss sich und das Kind schützen. 


Meine Meinung zum Buch



Das Ganze wird einmal in der Gegenwart erzählt, 4 Jahre nachdem die ersten Meldungen von diesem Wahnsinn eintraten, zum anderen werden die Anfänge geschildert. Wie es dazu kam wird aber im ganzen Buch nie wirklich aufgeklärt. Dadurch behält das Buch auch bis zum Schluss, diesen Antrieb zu erfahren wie es dazu kam. Es hat mich schon zum Teil sehr irritiert, das es in der Perspektive doch von Kapitel zu Kapitel wechselt und man immer nie weiß, warum das jetzt so ist wie es ist, man freundet sich aber schnell damit an. Das gerade macht das Buch aus, man ist drin und man möchte unbedingt immer weiter lesen und wissen, was Schlimmes als Nächstes passiert. Mich stimmt es auch nachdenklich und man grübelt wie man selbst in so einer Situation handeln würde. Es ist packend, verwirrend und gnadenlos erzählt, zum Teil auch mit Schocker Momenten die vortrefflich eingebaut worden sind. Ja man kann auch Alpträume davon bekommen.

Ich hab das Buch geliebt, gerade auch die Schreibweise, hat mich permanent in seinen Bann gezogen und irgendwie würde ich sehr gern wissen wie es weiter geht oder ob es überhaupt weiter geht. Ich fand das Ende doch ziemlich offen und es lässt Platz für einen zweiten Teil. Klar man könnte auch mit dem Ende leben, aber in meinen Kopf blieben Fragen offen.

Wer Horror und Endzeit Geschichten liebt, wird auch dieses Buch lieben.

Eine dicke Leseempfehlung


Vielen Dank an