Mittwoch, 14. Januar 2015

Rezension "Der Ritter und die Bastardtochter" von Annika Dick

 215 Seiten
als ebook erhältlich
Preis 4,99€

Meine Lesebewertung
3 von 5 Buchsternchen


Zum Inhalt

Brenne du Hexe, brenne. Rayne steht auf dem Scheiterhaufen und sieht ihrem Tod entgegen. Die Menge möchte ihre Hinrichtung sehen. Es ist die Zeit der Hexenverbrennung, wo rothaarige Frauen die in Kräuterkunde und Heilung bewandert sind, schnell als Hexen verschrien sind, doch jemand hatte es genau auf Rayne abgesehen, denn eigentlich war sie im Dorf beliebt. Durch einen Krieger, der sie in letzter Sekunde vor dem Tod rettet, bekommt Rayne die Chance herauszufinden wer ihr das Schlimmste antun wollte. Nicholas Kendall, der Earl of Ravenglass möchte das Rayne sein Bruder heilt, der im Fieber dahinvegetiert. Doch Rayne weigert sich erst, aber zurück kann sie auch nicht, möchte sie nicht wieder auf dem  Scheiterhaufen landen, also folgt sie ihm auf die Burg und nimmt sein Angebot an.

Zur Covergestaltung

Dieses Cover mochte ich auf Anhieb, wobei dazu der Kappentext mich inspiriert hat, mich bei Blogg dein Buch dafür zu bewerben.

Ein echter Hingucker…

Meine Meinung

Es ist ein historischer Roman indem es um Hexen und um Liebe geht. Außerdem gibt es wieder Intrigen, wie man es häufig in solchen historischen Romanen findet. Ich hab die früher echt gern gelesen und dachte, das könnte ich ja echt mal wieder lesen.

In der Sache hat es gehalten was es versprochen hat. Unterhaltung, Liebe und auch ein wenig Erotik und jede Menge Intrigen. Rayne kommt nicht allzu naiv daher und zeigt schnell was noch so alles in ihr schlummert, denn ganz so bedürftig ist sie nicht. Sie ist eindeutig eine Frau, die weiß wie es in der Welt zugeht und gerade deswegen kommt ihr Charakter so gut rüber. Sie ist keine Frau die man andauernd beschützen will, denn Rayne löst keinen Beschützerinstinkt aus, wenn sie auftaucht. Sie ist eine starke Frau. Ich mochte sie gerade deswegen, weil sie nicht das kleine unschuldige Mädchen spielt um an den Burgherrn irgendwelche Gefühle hervorzurufen.




Die Geschichte an sich versprach mir viel Spannung und Unterhaltung und es fing auch genauso an, nur konnte die Autorin die Spannung nicht über den ganzen Zeitraum aufrechterhalten. Zwischendrin gab es Textpassagen die einfach nur so nichtssagend waren und mehr vor sich hingeplätschert sind, das ich auch jedes Mal doch wieder Mühe hatte die Augen offen zu halten, wenn ich abends im Bett die Geschichte gelesen habe. Trotzdem hält man bis zum Ende durch, da ich doch wissen wollte wie es ausgeht, auch wenn es doch sehr vorhersehbar war.

Fazit

Das Setting ist großartig, die Liebe und die Erotik bauen sich langsam auf und nehmen nicht den ganzen Platz im Buch ein. Ein durchweg gelungenes Buch das mehr zur Unterhaltung zwischendrin dienen kann. Lesenswert für Fans des historischen Liebesromans.


Vielen Dank auch an dieser Stelle an 
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