Sonntag, 11. Januar 2015

Der Ungewöhnliche Held Aus Zimmer 13B von Teresa Toten (Rezension)


Hardcover
345 Seiten
Bestellen kannst du es hier
ab 14 Jahren
mit Schutzumschlag
16,99€




Adam ist ein ungewöhnlicher Junge der unter Zwangsneurose leidet und in einer Therapiegruppe im Zimmer 13b auf Robyn trifft und sich verliebt. Plötzlich zählt für ihn nur noch eins…. Endlich gesund zu werden. Doch ganz so einfach ist das nicht, nicht für jemanden der nicht mal durch eine Tür gehen kann, ohne ein Ritual auszuführen. Erstmal werden die Jugendlichen zu Superhelden und gehen gemeinsam den Kampf an, mit Adam als Anführer.



Wie ungewöhnlich allein schon der Titel klingt, hat mich dazu gebracht mich sofort für dieses besondere Buch einzuschreiben. Ich wollte wissen, was in diesem Raum ist, was es mit den Zwangsneurosen auf sich hat und wie jemand der in dieser Form eingeschränkt ist, lebt und liebt. Allein das Thema ist einfach mal was anderes.

Dass es hier um Jugendliche geht fand ich richtig gut, da diese einfach nicht ganz so abstrakt denken und man den Gedanken desjenigen einfach auch besser folgen kann. So kam man einfach sofort in die Geschichte hinein.

Alle Charaktere in dem Buch kommen in meinen Augen schrullig und abgedreht rüber und gerade das macht sie einfach so sympathisch. Ich mochte die Gruppe, wenn sie so abgedrehte Sachen machen wie sich Superheldennamen zu geben und geschlossen, jedes Mal gemeinsam die Treppe hoch und wieder runtergehen. Die Gruppe insgesamt, motivieren sich unglaublich beim Gesund werden. Alle gemeinsam haben sie ein Ziel und gerade als Gruppe fühlt sich keiner ausgegrenzt. Das wird hier sehr deutlich  in den Vordergrund gestellt. Auch die zaghafte Liebe von Adam und Robyn kommt sehr schön zur Geltung. Ich mochte es wie Adam Robyn jedes Mal über den Friedhof begleitet, wenn sie nach Hause will und Adam dadurch jedes Mal wieder zurückmuss, da er gar nicht in dieser Richtung wohnt. Er stellt es gar nicht in Frage, denn er macht es gern für seine Robyn und sie scheint ihn dadurch auch richtig lieb zu gewinnen.


Zum Schreibstil. Der ist lockig und flockig und zum Teil erschreckend und gleichzeitig muss man sich das Lachen verkneifen, weil es auch so lustig noch geschrieben ist. Wäre es tot ernst gewesen, wäre ich raus aus der Geschichte. Ich brauch einfach kein Depribuch, aber dieses ist einfach anders, auch wenn es völlig abgedreht ist. Auch gibt es Wörter an denen ich hängen geblieben bin und überlegt habe ob es diese Worte überhaupt gibt. Wenn ihr sie lest, merkt ihr es selbst, was genau ich damit meine.

Fazit
 
Alles in allem kann man dieses Buch lesen, denn es bleibt auf jeden Fall im Kopf. Ich habe diese Krankheit dadurch besser verstehen können.

Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Buchsternchen 

Ich bedanke mich bei 

http://www.bloggdeinbuch.de/






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