Freitag, 25. April 2014

Rezension zu " Die Reise des Guy Nicholas Green" von Diana Feuerbach

Buchdaten

broschiert 

Osburg Verlag

14,99€

224 Seiten

Meine Bewertung 








Zum Inhalt





Zwanzig Jahre, Ledig, Seidiges Haar, Sinnlicher Mund sucht….




Odessa ist ein kleiner Ort am Schwarzen Meer. Hier sind vor kurzen 2 Männer angereist. Der eine ist Guy der nur auf der Durchreise dort gestrandet ist und auf sein Erbteil von der Mama zuhause wartet. Eigentlich will Guy nach Indien zu einem Guru, lebt nun erzwungenermaßen in Odessa in einem Hostel. Guy ist ziemlich mittellos, da taucht Jamie auf. Statt in ein Hotel einzuchecken ist er im Hostel gelandet und trifft auf Guy, dem Jamie gerade recht kommt, denn Jamie ist nicht mittellos. Beide kommen ins Gespräch und auch Jamie kommt nicht ohne Grund nach Odessa…..




Meine Meinung



Wider Willen wird aus den beiden eine Männerfreundschaft und es fällt dem Leser nicht schwer beiden zu folgen. Ein bissel verrückt sind beide schon, fragt man sich doch immer wieder warum die ganze Aufregung, was tun die denn in Odessa und wo endet das alles bloß? Das macht die Geschichte sehr interessant aber auch so abgedreht. Ich finde das gerade irgendwie außergewöhnlich, so etwas in der Art hab ich noch nie gelesen und die Autorin macht es einen auch nicht schwer, dem Plot zu folgen.es ist einfach zum weiter lesen gedacht und auch ich war gefangen von Odessa. Urlaub dort möchte ich trotzdem nie machen, denn ein Urlaubsparadies ist diese Stadt ehr nicht und wird so auch nicht dargestellt. Ich habe mich gewundert, dass immer mehr Autorinnen auch aus Sicht von Männern schreiben, in letzter Zeit, mir doch sehr häufig unter gekommen. Ich bin ja ehr die Leserin die sich mit einer Person identifizieren möchte und man ist gewöhnt das die Protagonisten meist weiblich sind, doch in den letzten Wochen ist mir aufgefallen das es immer mehr männliche Hauptpersonen werden. Das werden die Herren der Schöpfung freuen, mich stört es jetzt nicht besonders, aber die weiblichen liegen mir einfach mehr.



Alles in allem eine ziemlich abgedrehte Männerfreundschaft die sich locker und leicht weg lesen lässt. Lesenswert wer mal was anderes, zwischen den Buchdeckeln finden möchte. Hier lohnt es sich einen Blick drauf zuwerfen. Viel Spaß dabei.

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