Samstag, 8. Februar 2014

Rezension Ein Engel für Mr.Darcy von Ulrike Böhm

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung,dieses Buches

Buchdaten

Taschenbuch 

19,99€

580 Seiten

Jonas Plöttner Verlag

Meine Bewertung 



Zum Inhalt

Lisa Engel, Bibliothekarin, Jane Austen Fan, durch und durch lebt in der Kreisstadt Südthüringen. Sie hat seit 10 Jahren einen festen Partner, aber heiraten möchte dieser Lisa nicht. Lisa lebt in der DDR zur Zeit des Mauerfalls und ausgerechnet an diesem für alle so heiß ersehnten Tag verschwindet Frank in den Westen. Lisa sitzt fest, denn alles um sie herum verändert sich, doch Lisa glaub an ihren Job. Zuhause wartet ja noch Mr Darcy, ihr Kater. Und da ist auch noch ein Engländer denn sie überhaupt, arrogant findet. Lisa kämpft sich durch den Alltag und durch die Liebe.


Meine Meinung

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar zugesendet bekommen. Da die Erstausgabe, im Buch Schnitt einen Fehler aufweist, habe ich somit auch mal was besonders im Buchregal stehen.
Ich habe den Klappentext gelesen und war sofort Feuer und Flamme für diese Geschichte, denn ich bin auch ein DDR Kind. Ich habe zwar nicht so viel Politisches mitbekommen, aber an viele alltägliche Dinge wie ein Konsum Besuch, kann ich mich gut erinnern. Ich war 11 Jahre, als die Mauer fiel.
Deswegen war ich so gespannt auf das Buch..

Also die Geschichte und die Figuren habe ich mich schnell gewöhnt, fand es so toll, wieder viele Begriffe aus dem Osten zu hören, davon kann man nie genug bekommen. Leider war im ersten Teil schon der Mauerfall und dann ging alles schnell in eine andere Richtung. Betriebe schließen und die Leute gehen gen Westen um ein neues Leben anzufangen. Alles geht so schnell das ich dann irgendwie traurig wurde, das die DDR nun im Buch zu Ende war. Ein bissel Kindheit wieder zu erleben fand ich nicht schlecht. Was blieb noch? 

Da war dieser Engländer, der wie Mr Darcy arrogant daherkam. Ja Lisa mag ihn nicht, oder doch?Er ist ja dafür verantwortlich das man sie buchstäblich auf die Straße gesetzt hatte und nun heiratet der Freund auch noch ihre Schwester.

Die Liebesgeschichte fand ich an sich sehr schön gemacht, doch ganz zum Ende hin hat mich Lisa etwas genervt, will ich will ich nicht.Irgendwie wollte ich gern mal nachhelfen. Die kam einfach nicht aus dem Pudding.Das soll jetzt aber nicht negativ klingen,auch wenn es so klingt,aber das hat sich halt etwas gezogen und man wartet und wartet ob Lisa noch merkt das da 
gerade die Liebe ihres Lebens vor ihr steht.Man möchte sie einfach nur antreiben.


Ich hätte auch gern aus dem Blickwinkel des Engländers gelesen,wäre bestimmt ganz nett gewesen schon vorher mal zu wissen was dieser von Lisa hält.

Die Schwester war keine große Hilfe, bei der ging es mir etwas zu schnell voran, fix hopp, fertig…Leben eingerichtet.
 

Die Idee mit DDR meets Austen fand ich klasse, da ich ja Austen auch sehr mag, obwohl ich erst 2 Bücher von ihr gelesen habe.

Alles in allem eine nette Geschichte, mit ein paar Längen nicht nur für DDR Fans, sondern auch für all jene die gern auf Austens Pfaden wandern würden.

Kommentare:

  1. Klingt eigentlich interessant, allerdings hat mich deine Rezi jetzt doch eher skeptisch gemacht. Wirkt ein bisschen, als wäre es ein Jammerbuch.

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    1. Nein nein keine Sorge,so sollte das nicht rüberkommen,denn das ist es ganz und gar nicht.Hat nicht umsonst von mir 4 Sterne bekommen.Kann man getrost lesen und in Erinnerungen schwelgen.

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