Donnerstag, 23. Januar 2014

Rezension zu Isegrim von Antje Babendererde

Buchdaten

Arena Verlag

HC 

Preis D 16,99€

411 Seiten

Thematik: Jugendbuch, Wölfe,Thriller

Meine Bewertung 





Ein ungesühntes Verbrechen und ein düsteres Geheimnis was Jahre überdauert hat und nie aufgeklärt worden ist und ein Mädchen was nicht wegsehen will. Jolas Wald ist ihr Refugium, dort wo sie gern ist, wo sie umherstreifen kann, dort kennt sie jeden Baum und jedes Tier. Ihr Vater ist Förster, Jolas Mutter ist krank vor Sorge und immer sehr überängstlich, selbst wenn Jola nicht pünktlich beim Essen erscheint. Jola hat einen Freund, den sie aber mehr als Bruder sieht, trotzdem hat sie mit ihm schon sexuelle Erfahrung gemacht und nun ist alles anderes, denn richtig wohl ist ihr damit nicht. Auf einen ihrer Streifzüge entdeckt sie Wolfsspuren, doch noch glaubt Jola das es sich um einen Hund handeln könnte, der im Wald rum stromert und Tiere reißt. Doch als sie einen Jungen sieht, mit Pfeil und Bogen ahnt sie nicht, was alles noch auf sie zukommt. Sie nennt ihn ihren Elf, weil er so anderes ist und Sachen macht die nicht normal sind und immer mehr fühlt sie sich zu ihrem Elf hingezogen, doch niemand darf wissen das er da ist.


Meine Meinung

Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Challenge gelesen und zwar mach ich bei der Regenbogen Challenge mit und diesen Monat musste das Buch weiß sein. Also kam dieses Buch genau richtig. Ich habe es in der Bibliothek entdeckt und da ich schon sehr viel Gutes von anderen Lesern gehört habe, dachte ich es lese es ebenfalls. Ich wurde auch nicht enttäuscht, denn das Buch liest sich weg wie nichts. Es ist spannend aber wirkt nicht gehetzt, es liest sich auch ruhig. Ich habe dann immer überlegt wo ich es beim Lesen hinstecken soll.

 Ist es ein Fantasy Jugendbuch, oder ist es ein Thriller für Jugendliche? Es ist keine Fantasy, auch wenn man es zu Anfangs denken könnte, gerade wenn dann der Junge, im Wald ins Spiel kommt doch das geht alles in eine ganz andere Richtung, ich will nicht zu viel verraten. Auf jeden Fall ist es leicht zu lesen, sehr verständlich und mit viel Feingefühl geschrieben. Das Thema finde ich ok, wobei  man erst nach und nach in die Thematik des Buches eingeführt wird. Ich kann der Autorin nur gratulieren, wie sie ihre Leser hier bei der Stange hält und es verstanden hat, ein durchaus faszinierendes Buch zu schreiben. 

 Nur was am Rande


Wölfe interessieren mich ebenso, da ich in der Lausitz mit Wölfen hier in der Gegend lebe und wenn man sie hört dann freut man sich über jedes Heulen. Denn die Wölfe sind zurück und manchmal näher als man denkt. Ich hab keine Angst, ich wäre froh mal einen in freier Wildbahn zu sehen, denn bei uns soll das Glück bringen.

1 Kommentar:

  1. Das Buch hört sich ja wirklich interessant an, danke für die Rezi! Ich werde es auf jeden Fall im Auge behalten.

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