Donnerstag, 20. Juni 2013

Bruderliebe von Stefanie Heindorf

Alles spielt in Norddeutschland, Anfang des 19.Jahrhundert.Theresia  ist eine junge Frau die den Kinderschuhen erst entwachsen ist und lernt beim Kirchengang,  Sebastian kennen und verliebt sich in seine meergrünen Augen. Sebastians Bruder ist ein Weiberheld und prahlt damit, dass er Theresia bald besitzen wird und Sebastian ihm nicht in die Quere kommen soll. Theresia lernt auch den Bruder, Ludwig kennen und er versucht gleich mal Theresia zu zeigen was für ein Widerling er ist und Theresia versteckt sich im Turmzimmer vor den Männern. Auch die Stiefmutter möchte Theresia nicht verlieren und schmiedet dunkle Pläne.




Meine ersten Gedanken als ich das Buch das erste Mal sah, war ohh das Cover ist aber hübsch und ich kenne auch den Verlag die grüne Fee schon, da muss ich mal genauer hinschauen. Nachdem ich festgestellt habe, dass es eine Rapunzel Adaption darstellen soll, bin ich hellhörig geworden. Ich liebe Märchen die in Büchern umgesetzt werden, ganz gern und dieses sollte es nun werden. Ich mag auch historische Bücher sehr gern, hab aber schon länger keins mehr geschmöckert. Ich habe mich dann um dieses Buch beworben und hatte das Glück, das ich es auch lesen durfte.


Zu den Charakteren


Theresia ist schon für ihr Alter sehr naiv, ich hab mich schon gefragt was man ihr überhaupt beigebracht hat, so unbedarft kam sie daher, das ich zu anfangs immer dachte sie sei noch ein Kind, statt eine junge Frau. Alleine wie naiv sie Ludwig gegenüber getreten ist, fand ich besonders schlimm, sie hat einfach wie ein kleines Mädchen reagiert, aber war zu dieser Zeit vielleicht normal. Denn heute wäre das unvollstellbar. Alles in allen konnte ich Theresia gut leiden und litt mit ihr und bangte auch mit ihr das sie ihren Prinzen doch noch bekommt. Auf jeden Fall mausert sie sich und macht im Buch große Entwicklungen mit.


Henrietta, über vorsichtig  und besitzergreifend, hat schlechte Erfahrungen gemacht und möchte nun ihre Stieftochter vor der bösen Männerwelt verstecken. Naja das kennt man ja aus Rapunzel und sie ist wahrlich gut getroffen. Die böse in der Geschichte würde ich jetzt nicht unbedingt sagen, sie handelt hier aus viel Liebe aber auch mit Bestimmtheit. Zuckerbrot und Peitsche eben.

Sebastian liebt, dass Rapunzel und gibt aber auch einen edlen Mann ab. Ja in diesen könnt ich mich auch verlieben, der ist schon irgendwie süß und für mich auch ein kleiner Held.

Vom Bruder Ludwig will ich gar nicht reden, der wäre bei mir an der falschen Adresse, denn diesen hätt ich schon vor die Eier getreten. Was für ein Widerling. Sehr gut getroffen, einen noch böseren Charakter gibt es im Buch nicht.

Auch die Nebendarsteller sind mir ans Herz gewachsen und bekommen, in der Geschichte ihren Platz. Clemens hat mir dabei am besten gefallen.


Fazit



Ich hatte wahrlich Spaß an dem Buch, es ist sehr spannend erzählt und hat für mich den Reiz etwas Besonderes in den Händen zu halten. Die Geschichte entwickelt sich rasend schnell und auch der romantische Teil gefiel mir sehr gut. Ich hab mich tierisch gefreut als Theresia es endlich schaffte für sich und ihre Liebe zu kämpfen und für sich Partei zu ergreifen und unter der Bevormundung durch ihre Stiefmutter zu wachsen.

 Auch der historische Touch gefiel mir richtig gut, ich hab nichts vermisst. Ich sollte wohl öfter mal wieder historische Liebesromane lesen. Gut finde ich auch das die Geschichte sich nicht endlos in die Länge gezogen hat, eigentlich sind historische Bücher immer echte Wälzer. Also lesen kann ich nur sagen, auch für nicht historische Fans.

 Ihr könnt trotzdem zuschlagen, denn die Liebesgeschichte ist wahrlich super.



5 von 5 Buchsternchen

broschiert Dryas Verlag 

Link zum Buch

Preis 12,90€



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