Sonntag, 16. Dezember 2012

Winterkind von Lilach Mer


Niedersachsen im Winter 1880


Frau von Rapp und ihr Ehemann wohnen in einem wunderschönen großen Anwesen. Frau und Herr Rapp haben eine kleine Tochter mit Namen Johanna die sehr lebhaft und aufgeweckt ist. Ihr Geld verdient die Familie mit einer Glashütte aber die Zeiten sind hart. Frau von Rapp verliert ihre Mutter und die Ausgaben sind sehr hoch, die eine Beerdigung mit sich bringt. Das einzige was Frau von Rapp von ihrer Mutter erbt ist ein großer mit Edelsteinen besetzter Spiegel, den die Arbeiter unter großen Mühen in ihrem Zimmer aufstellen. Irgendetwas verbirgt der Spiegel denn der Spiegel spricht zu ihr. Oder scheint es nur so und Frau Rapp wird verrückt? Johann muss in die Stadt seine Geschäfte erledigen denn Frau Rapp weiß noch nicht das sie in finanziellen Schwierigkeiten stecken und die Arbeiter in der Glashütte nicht auszahlen können. Zu allem Übel wird Johanna schwer krank und Frau von Rapp kann keinen Arzt kommen lassen, denn der Schnee tobt vor dem Haus und Johann kann auch nicht kommen. Langsam merkt Frau von Rapp, dass irgendwas nicht stimmt.




Fazit

Eine kleine historische Perle für Jugendliche sowie Erwachsende. Das Buch liest sich leicht und sehr spannend und ich konnte mich darin richtig gut verlieren. Das Buch fängt die Stimmung und die Kälte wunderbar ein und auch ich konnte sie spüren, diese Kälte und das Leid der Menschen. Das einzige was mich etwas gestört hat, es hat einfach zu wenig Seiten, ich hätte gern länger verweilt. Alles im allem ein sehr schönes Buch, wenn man historische Bücher mag.


Auch das Cover konnte mich begeistern,vor allem passt der Spiegel wunderbar zum Cover.



4 von 5 Sternen

historischer Jugendroman

280 Seiten

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