Sonntag, 7. Oktober 2012

Im Haus des Zauberers von Mary Hooper


Lucy lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort nicht weit entfernt von London, in ziemlichen einfachen Verhältnissen. Der Vater ist Spielsüchtig, Alkoholiker und gibt alle Einnahmen im Gasthaus aus. Lucys Mutter näht Handschuhe um ein Auskommen für die Familie zu haben. Lucy hilft sehr viel dabei, weil  die Mutter es alleine nicht mehr schafft. Nebenbei pflanzt Lucy heimlich im Garten Lavendel um diese zu  Stäbchen zu binden und auf dem Markt zu verkaufen. Dafür teilt sie das eingenommene Geld in drei Teile, für den ersten Teil kauft Lucy sich gern was für sich, einen Teil gibt sie ihrer Mutter und für den letzten kauft sie neue Bänder und Stäbe zum Binden des Lavendels , für das nächste Jahr. So auch diesmal sitzt sie auf dem Markt und verkauft ihre Lavendelstäbe. Als Lucy mit dem Geld vom Vater erwischt wird und dieser das Geld fordert, muss Lucy vor Ihrem Vater fliehen. Ihre Mutter bestärkt sie darin sich woanders weit weg eine Stellung zu verschaffen um in Sicherheit vor ihrem Vater zu sein. Unterwegs trifft sie Kinder und ein Mädchen hat sogar einen Affen dabei, als dieses im Flussbett steckenbleibt, lässt sie ihren Korb stehen um den Mädchen zu helfen und bekommt unerwartet eine Anstellung im Hause des Zauberers der Königin. Denn nichts wünscht sie sich sehnlicher als bei der Königin zu arbeiten.

kleines Fazit


Ein wunderbares kleines Büchlein mit einer zauberhaften Geschichte, sehr bildlich geschrieben  aber leider etwas kurz geraten. Von der Autorin hab ich vorher noch nichts gelesen ,aber ihren Schreibstil fand ich sehr schön. Ich würde sagen das hier jüngere Mädchen so ab 11 Jahren ihren Spaß haben werden, für erwachsende fehlt es hier an Tiefgang.




4 von 5 Sternen

Jugendbuch/historisch

264 Seiten

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