Samstag, 8. September 2012

Herbst-Tagebuch von Kerstin Hohlfeld


Rosa ist Schneiderin mit Leib und Seele und arbeitet in einer kleinen Schneiderei. Sie wohnt mit Vicky in einer Art WG und sind beste Freundinnen. Rosa ist mit Basti zusammen, einen Arzt, der leider nie viel Zeit hat und auch mal für mehrere Tage zu Seminaren fahren muss. Vicky ist verheiratet , lebt aber mit Ihrem Partner Daniel nicht zusammen, treffen sich aber beide häufig. Rosa findet eines Samstag wo sie keine Lust hat auszugehen, unter einem alten Regal, ein vergilbtes Tagebuch. Sie kann leider die Schrift nicht entziffern, da sie der Sprache in dem Tagebuch nicht mächtig ist. Sie erzählt Vicky davon und diese erzählt ihr, dass die Frau in dem Tagebuch eine Vorfahrin  von ihr ist und gibt ihr ein Buch wo sie die unbekannte Sprache übersetzen kann und Rosa findet sich in diesem alten Tagebuch wieder. Diese Frau heißt Augusta und hat vor 100 Jahren dieses Tagebuch angefangen zu schreiben, auf den Tag genau, was schon ein merkwürdiger Zufall ist. Als Rosa ein Kleid schneidern soll für eine Kundin die einen berühmten Nachbarn bekommt, den alle kennen nur Rosa nicht, wird Leo  der berühmte Nachbar, auf sie aufmerksam. Er findet das Kleid welches Sie geschneidert hat, passend für das Theater wo er  gerade an einen Stück arbeitet und bittet Rosa seine Kostümschneiderin zu werden. Rosa ist hin und hergerissen, weil sie Leo sehr attraktiv findet und folgt ihm ins Theater. Von Basti hat sie im Moment die Nase voll, er hat sie angelogen und sie geht auf die Avancen von Leo ein, dem Frauenheld schlechthin. Auch der Neid der Kollegen lässt nicht lange auf sich warten.





Mein Fazit


Ich bin traurig, dass die Geschichte nun zu Ende ist, ich hätt so gern noch mehr gelesen. In Rosas Leben geht es ganz schön chaotisch zu und es macht irgendwie ziemlichen Spaß zu erleben wie wirr sie durch das Leben wankt. Sie weiß im Herzen nicht, was ihr geschied und welchen Mann sie auch wirklich liebt. Manchmal wollte ich sie schon schütteln und sagen…hee Mädel mach die Augen auf, das ist der Falsche, aber zum Glück schafft sie es auch ganz allein. Augustas Leben und die Beschreibungen fand ich wunderschön und schade, dass das Tagebuch so kurz ist. Wundervoll auch das es so viele Parallelen zu Rosa in dem Tagebuch gab. Augusta hat es in ihrem Leben auch nicht leicht und steht zwischen den Stühlen. Ich will gar nicht so viel erzählen ihr müsst es schon selbst lesen. Ich fand es passt wunderbar in Herbst hinein. ein schönes Buch um es sich auf dem Sofa gemütlich zu machen.



Das Cover finde ich super schön,viel besser als auf dem Bild.Die Schuhe sind mit Glanzlack versiegelt und sieht einfach toll aus.




5 von 5 Sternen


344 Seiten


Gmeiner Verlag




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